September. Es ist immer noch Sommer. Doch die morgendliche Kühle täuscht nicht. Der Herbst hält langsam Einzug und bald ist es an der Zeit, die Zentralheizung, die im Frühjahr auf Standby geschaltet wurde, wieder einzuschalten. Hier sind einige Tipps für Eigenheimbewohner, wie Sie das Anfeuern so lange wie möglich hinauszögern können, von ein paar Tagen bis zu mehreren Wochen.

Sicherstellen, dass die Wohnung gut isoliert ist
Die Wärmedämmung der Wohnung ist DIE Priorität. Eine wirksame Dämmung trägt dazu bei, das Einschalten der Heizung hinauszuzögern, indem sie das Eindringen kalter Luft verringert und den Verlust von Kalorien begrenzt.
Wände, Dachboden, Dach, Boden, Fenster und Türen sind daher die ersten sensiblen Punkte, die Sie überwachen und gegebenenfalls verbessern sollten.
Zweitens kann das Aufspüren von Wärmebrücken im Gebäude (in Böden, Balkonen, Trennwänden, Geschossdecken usw.) die Wärmeleistung des Wohnraums weiter verbessern.
Die meisten Gebäude, die zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der ersten Ölkrise (50-60-70) gebaut wurden, einer Zeit, in der schnell und viel gebaut werden musste, um schnell eine große Anzahl von Menschen unterzubringen, sind in Bezug auf die Isolierung nicht vorbildlich. Neubauten sind in dieser Hinsicht tugendhafter. Sie erfüllen anspruchsvollere Lastenhefte und Vorschriften.
Die Sonne hereinlassen
„Let the sunshine in“ hieß es in dem Lied (Lassen wir die Sonne herein). Ein ausgezeichneter Ratschlag! Die Sonnenstrahlen bieten natürliche und kostenlose Wärme, warum also darauf verzichten?
Wir sollten das meiste von der Außenstrahlung profitieren, indem wir die Jalousien und Fensterläden öffnen. Das ist nicht nur gut für die Raumtemperatur im Haus, sondern wirkt sich auch positiv auf die Stimmung im Haushalt vor dem langen Winter aus.
Und auch hier haben die Entwicklung der Bautechniken und die Einführung neuer Materialien und Technologien im Laufe der Jahre dazu beigetragen, diese natürliche Energiezufuhr zu optimieren und zu kontrollieren. Günstige Lage des Gebäudes, große Öffnungen, Doppel- oder sogar Dreifachverglasung, besser isolierende Materialien, intelligente Öffnungssysteme… Es wurden zahlreiche Fortschritte erzielt, um den Einsatz anderer Energien zu begrenzen.
Holz als Zusatzheizung
Wenn Sie mit einem Holzheizsystem (Scheitholzofen, Pelletofen, Kamineinsatz…) ausgestattet sind, zögern Sie nicht, ein kleines Flämmchen zu machen, sobald die ersten kühlen Temperaturen spürbar werden. Im Oktober rechtfertigen die Temperaturunterschiede nicht immer das Anschalten des Hauptheizsystems (Gaskessel, Ölkessel, elektrische Heizkörper…). Ein freistehendes Holzgerät reicht völlig aus, da Holz zudem die billigste Energie auf dem Markt ist.