Was passiert, wenn man „ein Feuer macht“? Das ist eine Frage, die man sich stellen sollte, aber nicht stellt! Es sei denn, ein Kind schaut uns in die Augen und fragt, als ob sein Leben davon abhinge: „Sag mal, warum brennt das Feuer?“ Und dann … ein weißer Fleck … es ist die Rede von Sauerstoff, von Wärme … der Rest ist uns nicht mehr ganz klar!
Dennoch hilft es, das Prinzip der Verbrennung gut zu kennen, um seine Holzfeuerungsanlage besser zu nutzen und somit den Wirkungsgrad zu verbessern.
Ein bisschen Chemie
Damit ein Feuer entstehen kann, müssen drei Komponenten zusammenkommen:
– ein Brennstoff
– ein Oxidationsmittel
– eine Aktivierungsenergie
Dies wird von Wissenschaftlern als das „Feuerdreieck“ bezeichnet. Wenn eines der drei Elemente des Dreiecks fehlt oder fehlerhaft ist, kann die Verbrennung nicht stattfinden.
Betrachten wir ein Streichholz: Die Reibung des Streichholzes am Schaber der Schachtel erzeugt Wärme (Aktivierungsenergie), der Kopf und dann der Schaft (Brennstoffe) verbrennen, wenn sie mit Luft (Oxidationsmittel) in Berührung kommen.
Jeder Brennstoff hat seine eigene Zündtemperatur, bei der er sich mit dem Oxidationsmittel verbindet und schließlich in Flammen aufgeht. Das Streichholz z. B. entzündet sich bei ca. 182 °C.
Zurück zu unserem Brennholz: Es besteht im Wesentlichen aus Kohlenstoff und Wasserstoff, wie die meisten Brennstoffe. Wenn die Temperatur steigt, kommt es zu einer chemischen Reaktion zwischen Kohlenstoff + Wasserstoff und dem in der Umgebungsluft enthaltenen Sauerstoff. Ihre Atome verschmelzen miteinander. Dabei kommt es zu einer Oxidation (was man „verbrennen“ nennt), bei der Energie in Form von Wärme freigesetzt wird (exotherme Reaktion) und Rückstände entstehen: Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H20), stabilere Moleküle, die nicht miteinander reagieren. Chemiker sprechen eher von einer schnellen Oxidation als von einer Verbrennung.
Wer die Verbrennung versteht, kann sie optimieren und ökoeffizient sein
Es ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu einer Selbstverständlichkeit geworden, dass die Energieeffizienz von Heizungsanlagen oberste Priorität hat.
Et il ne suffit pas d’avoir investi dans une énergie renouvelable comme le bois … Il faut aussi bien gérer cette énergie pour limiter son impact sur l’environnement, ce qui aura aussi un effet positif sur le porte-monnaie !
Ökoeffizient zu sein bedeutet, Komfort + Einsparungen + Umweltverantwortung zu addieren. Motivierend, nicht wahr?
Hier sind die vier Punkte, denen du deine Aufmerksamkeit schenken solltest, um die Verbrennung in deiner Holzfeuerungsanlage zu verbessern.
Punkt 1 – Eine zertifizierte Leitung für einen optimierten Zug
Damit das Ansaugen des in der Verbrennungsluft enthaltenen Sauerstoffs gut funktioniert – das nennt man Zug -, braucht man eine Leitung mit der richtigen Länge und dem richtigen Querschnitt.
– Im Sortiment der Poujoulat-Kamine gibt es konzentrische Schornsteine, die gleichzeitig den Abzug der Rauchgase und die Zufuhr der Verbrennungsluft ermöglichen, die für die Verbrennung unerlässlich ist. Im Inneren des Schachts erwärmt sich die Verbrennungsluft durch den Kontakt mit den bei der Verbrennung entstehenden Rauchgasen. So gelangt sie warm in den Kamin, was die Verbrennung verbessert.
– Durch Hinzufügen eines Zugreglers zum Rauchabzug wird der ideale Zug erreicht – nicht zu viel und nicht zu wenig.
Punkt Nr. 2 – Ein Gerät mit hohem Wirkungsgrad
Bei einem hocheffizienten Gerät bleibt die Temperatur im Feuerraum hoch, was die Verbrennung erleichtert.
Punkt 3 – Gut getrockneter und hochwertiger Brennstoff
Je trockener der Brennstoff ist, desto besser verläuft die Verbrennung. Unzureichend getrocknetes Brennholz enthält Wasser, das verhindert, dass die chemische Reaktion vollständig abläuft. Außerdem entsteht bei dieser unvollständigen Verbrennung Ruß.
Punkt Nr. 4 – Eine gut geplante Installation, die von einem geschulten Fachmann durchgeführt wird
Die geltenden Vorschriften für die Installation von Holzheizungen fördern die Energieeffizienz. Es liegt im Interesse jedes Einzelnen, sie einzuhalten! Dafür ist es wichtig, einen geschulten Fachmann zu beauftragen. Nur er kann die Verbrennung optimieren, um eine Heizung mit gutem Wirkungsgrad zu erhalten.